Vocalensemble Rüsselsheim e.V. - Chor

Vocalensemble Rüsselsheim e.V. - der Chor


Mitglieder

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Sieben Gründe in unserem Chor mit zu singen!



Viele meiner Freunde waren skeptisch, als ich erzählt hatte, dass ich nun im Chor singe. "Da sind doch nur Ältere und es geht bestimmt total steif zu", musste ich mir anhören. ABER: Weit gefehlt! Die Stimmung ist super, die Leute sind sehr nett und gesanglich gut und auch unser Chorleiter glänzt mit Witz, Kompetenz und Geduld in den Proben. Es ist schön, dabei zu sein!

Andrea Winterschladen

Für mich gab es ein Leben vor dem Chor und seit 1988 gibt es eins mit. Dem Chor, vielmehr den Menschen im Chor, mit denen ich in diesem Zeitraum Musik & so vieles andere mehr erlebt hab', verdanke ich so viel.

Hans aus ´m Bass

1991 war die "Carmina Burana" im Programm des Vocalensembles. Und da sie mir so gut gefällt, und ich sie immer schon mal singen wollte, habe ich mitgemacht. Und dann bin ich im Chor geblieben. Das Singen macht mir immer noch viel Spaß in diesem Chor, da Gesang mit Fröhlichkeit gepaart ist.

Christine Seibert

Eigentlich wollte ich 1991 nur die "Carmina Burana" mitsingen. Dann hat mir das Ganze aber so viel Spaß gemacht, dass ich doch weitergemacht habe. Tja, und so bin ich heute noch dabei.

Andreas Beckhaus

"I don ´t like mondays..." – so denken sicher viele. Und ich würde auch so denken, wäre da nicht etwas... – die Chorprobe! Mein Leben ohne diesen Chor? Unvorstellbar!

Sabine Krollmann

Die Mitgliedschaft im Vocalensemble bedeutet für mich sehr viel. Ich habe schon immer gern gesungen, und dieser Chor ist genau das, was ich viele Jahre lang gesucht habe. Mir gefällt unser abwechslungsreiches Repertoire, für jeden ist immer etwas dabei. Außerdem habe ich hier viele Freunde gefunden. Ich freue mich jedesmal auf die Chorprobe montags!"

Uschi Neuhausen

Ich? Singen in einem Chor? Niemals! Volkslieder oder Shanties in affigen Kostümen trällern? Oder geistliche Choräle? Nä. Ich doch nicht...
An den Kinderchor der "Schreberjugend Dortmund" habe ich noch schöne Erinnerungen, aber die Weihnachtsfeiern des "MGV Westfalen", bei dem mein Vater und seine Brüder sangen... Also, das war so gar nicht meine Musik. Da müssen Schlagzeug und Gitarren drin sein, ein schöner "Groove" vom Bass muss im Magen zu spüren sein. Gute Sänger, das waren eher Ian Gillan oder David Coverdale. Freddie Mercury vielleicht noch. Rock 'n Roll rules!
Gesungen habe ich immer. Für mich alleine oder zusammen mit tausenden Anderen, im Westfalenstadion. Aber selbst zu musizieren, ein Instrument zu spielen oder zu singen... Dafür waren die Vorbilder zu übermächtig. Im Laufe der Jahre wuchs die Musiksammlung, Chormusik war immer noch nicht dabei. Ich überspring jetzt mal ein paar Jahre...
2006 war es, dass ich in einer email an eine Freundin erwähnte, dass ich eigentlich gerne ein Instrument spielen können würde. "Du kannst doch singen," schrieb sie zurück, "wie wäre es denn mit nem Chor?" Ich? Singen in einem Chor... Siehe oben... Es blieb nicht dabei. Sie fand im Internet die Seite des Vocalensembles Rüsselheim. "Geh doch mal hin, ist nicht weit von dir..." OK, dachte ich. Heisst ja nicht "Chor"... So kam ich an einem Montag im Januar in die Aula der Immanuel-Kant-Schule, und es wurde nicht gesungen. Es fand die Jahreshauptversammlung statt. Ich blieb trotzdem, und was ich hörte, gefiel mir sehr gut. Keine "Vereinsmeierei", ein solides "Finanzkonzept", ein Vorstand, der offensichtlich Spaß an seinem Job hatte. Überrascht war ich davon, wie jung der Chor war! Besonders beeindruckt hat mich an diesem Abend aber das Vertrauen, dass die Mitglieder Stefan, dem Chorleiter entgegen brachten. Bei "seinem" Tagesordnungspunkt trug er vor, dass er gerne mal ein "zusammenhängendes Werk" einstudieren wolle und stellte auch gleich das "Requiem" von Gabriel Fauré vor, dass am Totensonntag, begleitet von einem Streicherensemble, aufgeführt werden könnte. Es gab so gut wie keine Diskussion darüber, keine zweifelnden Gesichter in der Runde. Das hatte mir viel gesagt...
Am nächsten Montag ging ich also zur Probe und wurde sehr freundlich begrüßt. "Ein Mann!" - "Ein Bass!" Nur die Tenöre waren, glaube ich, etwas enttäuscht... Seitdem ist für den Montag Abend die Chorprobe fest eingeplant. Ich hätte nie gedacht, wie gut das Singen für Seele und Körper ist! Das Requiem, zwei Adventskonzerte, die "Carmina Burana", der Chorwettbewerb 2008 und auch die Matinee im September 2009 sind bleibende, sehr schöne Erinnerungen. Ich habe einen neuen Zugang zur Musik gefunden, lerne mittlerweile auch das Gitarrespielen, singe auch zu Hause und freue mich dienstags schon auf den nächsten Montag.
Ich mache auch im Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für den Chorgesang. Und bekomme meist zu hören "Ich? Singen in einem Chor?"...
Man kann sich sehr irren...

Bernd Gaudecki